Die Künstliche Intelligenz stellt die Gesellschaft vor neue Fragen
Digitale Kompetenz als Schlüsselkompetenz der Zukunft
Mit hoher Dynamik entwickelt sich die Künstliche Intelligenz weiter. Manipulationen, Scam, Deepfakes oder KI-generierte Inhalte nehmen zu. Das Bedürfnis der Gesellschaft nach Sicherheit, Information und zuständige Verantwortlichkeit wächst weiter.
Viele nutzen KI im Alltag, ohne sich darüber bewusst zu sein. Wenn aber Menschen nicht mehr nachvollziehen können, wie die Künstliche Intelligenz funktioniert, wie digitale Manipulationen erkannt werden, oder wie sie sich besser schützen können, wachsen die potenziellen Risiken. Die Europäische-Kommission hat dies frühzeitig erkannt und digitale Kompetenz als eines ihrer wichtigsten Ziele erklärt:
Bis 2030 sollen 80 Prozent der Erwachsenen über grundlegende digitale Kompetenzen verfügen. Aktuell liegt Europa bei rund 56 Prozent.
Die Schweiz ist in Sachen digitale Entwicklung weltweit führend. Aktuell belegt sie im IMD-Ranking den ersten Platz für ihre digitale Wettbewerbsfähigkeit und fast alle Haushalte in der Schweiz haben einen Internetzugang. Doch der Zugang allein reicht nicht mehr.
Nur 42 Prozent der Schweizer Bevölkerung verfügt über fortgeschrittene digitale Kompetenzen. Entscheidend wird sein, wie sicher Menschen mit digitalen Informationen umgehen und digitale Risiken einschätzen können.
Mit den wirtschaftlichen und persönlichen Chancen gehen Risiken einher.
Digitale Kompetenz erleichtert den Alltag, wie bei Zahlungen, Steuererklärung, Verkehrstickets oder in spezifischen Bereichen wie Stellensuche, Netzwerkaufbau und der Zugang zu Information.
Umgekehrt besteht ein erhöhtes Risiko, auf Scam hereinzufallen, Login-Daten herauszugeben oder Deepfakes zu glauben und sie weiterzuverbreiten. Das kann auch Menschen, Behörden oder Unternehmen betreffen, die täglich online sind.
«Bleib nicht allein. Sprich darüber.»
Wichtig für Betroffene ist, dass sie mit der Erfahrung nicht alleine bleiben und mit einer Vertrauensperson oder einer Fachperson sprechen.
Die Zukunft wird digital sein. Das setzt voraus, dass möglichst viele Menschen verstehen, wie sie funktioniert. Welche Chancen sie eröffnet, hängt davon ab, wie digital kompetent die Bevölkerung mit ihr umgeht.
Kostenlose Downloads
Auf der Webseite stehen Dokumente als Unterstützung kostenlos zur Verfügung:
- Glossar mit über 300+ Begriffen aus der digitalen Welt
- Flyer-Kampage «Bleib nicht allein. Sprich darüber.»
- Scam-Typen im Überblick
Weiterführende Links
(Bitte jeweils anklicken)
Artikel über Cyberkriminalität
Statistik BFS Bundesamt für Statistik
Digitale Kompetenzen
Über hoi.digital GmbH
hoi.digital wurde neu gegründet und sensibilisiert für die digitale Resilienz in der Schweiz, unterstützt mit Prävention gegen Cyberkriminalität und für eine starke digitale Kompetenz und Medienkompetenz.
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Konzept, CI/CD, Idee und Prompt: hoi.digital GmbH
Umsetzung: mit KI

Digitale Schweiz
Im IMD World Digital Competitiveness Ranking 2025 liegt die Schweiz auf Rang 1. Das Ranking misst, wie gut Länder digitale Technologien entwickeln, übernehmen und für wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation nutzen können. IMD hebt in der aktuellen Einordnung hervor, dass digitale Wettbewerbsfähigkeit von Faktoren wie Wissen, Technologie, Zukunftsbereitschaft, Talenten und Anpassungsfähigkeit abhängt. Gleichzeitig wird betont, dass diese Position in einem fragmentierten globalen Umfeld ins Wanken geraten kann.
Der entscheidende Erfolgsfaktor der nächsten zehn Jahre wird weniger Technologie sein, als die Fähigkeit der Bevölkerung, Unternehmen und Institutionen, mit KI, Cyberrisiken und digitalen Abhängigkeiten kompetent und selbstbestimmt umzugehen.
Links
IMD.org International Institute for Management Development
IMD: Schweiz Platz 1
IMD: Einschätzung zur Schweiz
Digitales Europa
Die Mitglieder der EU-Kommission haben die Durchführung des Massnahmenplans «Digital Decade 2030» beschlossen:
80 % der Erwachsenen sollen bis 2030 über grundlegende digitale Kompetenzen verfügen. Aktuell liegt Europa erst bei rund 56 %.
Der Massnahmenplan der EU definiert verschiedene Ziele 2030 innerhalb der vier Grundpfeiler: Digitale Kompetenzen, digitale Infrastruktur, Digitalisierung der Unternehmen und digitale Verwaltung.

